Begegnungen zwischen Mensch und Tier lassen sich dabei kaum vermeiden. Meist verlaufen diese Situationen problemlos – dennoch sind Weidetiere keine Streicheltiere und reagieren je nach Situation auch unvorhersehbar. Besonders Mutterkühe können ihr Verhalten ändern, wenn sie ihre Kälber bedroht sehen. Auch neugierige Jungtiere oder ungewohnte Bewegungen können Reaktionen auslösen. Für Wanderbegeisterte gilt daher: Weideflächen bewusst und ruhig queren, Abstand halten und Tiere nicht bedrängen. Wege nicht verlassen, Hinweisschilder beachten und Hunde konsequent an der Leine führen. Wenn ein Tier den Weg blockiert, ruhig ausweichen und einen großen Bogen um das Tier bzw. die Tiere machen. Kommt ein Tier näher, gilt: nicht weiter auf das Tier zugehen, möglichst ruhig bleiben, das Tier nicht direkt anstarren und langsam rückwärts zurückziehen. Zäune, Gatter und Absperrungen sind dabei unbedingt zu respektieren.