Festgelegt ist dieses Ziel in der Verkehrssicherheitsstrategie des Landes. Zudem bekennt sich Tirol zum EU-weiten Ziel der sogenannten „Vision 0“: Kein Kind soll mehr bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen.
Mobilität ist durch Assistenzsysteme, Gurtpflicht, Airbags, verbesserte Schutzkleidung für Motorradfahrende oder die Einführung von Tempolimits in den vergangenen Jahrzehnten deutlich sicherer geworden. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Fahrzeuge auf den Straßen zu, neue Mobilitätsformen kommen hinzu und die demografische Entwicklung verändert das Straßenbild: Immer mehr ältere Menschen sind unterwegs und es gilt, sich auch darauf entsprechend einzustellen.
64 Prozent der Unfälle in Tirol ereignen sich im Ortsgebiet. Hier treffen ungeschützte VerkehrsteilnehmerInnen – FußgängerInnen, RadfahrerInnen, E-Scooter-FahrerInnen – auf Pkw und Lkw. Besonders Kinder sind im Ortsgebiet gefährdet, etwa auf dem Schulweg.