Die Tiroler Landeszeitung hat die zweifache Mama Sara in ihrer eigenen Konditorei besucht. Sie erzählt, was sich für sie durch FRIDA geändert hat und wie die KoordinatorInnen des Landes dabei unterstützten.
Sara ist Mama von zwei kleinen Mädchen und seit mittlerweile fünf Jahren selbstständige Konditorin. Sie absolvierte neben ihrer Anstellung im Handel die Ausbildung und Meisterprüfung zur Konditorin, als sie bereits Mama der ersten Tochter war. Während ihrer zweiten Schwangerschaft baute sie ihr eigenes Unternehmen auf. Vor allem die Zeit nach der Geburt ihrer zweiten Tochter war geprägt von langen Nächten in der Konditorei und zahlreichen Arbeitsstunden am Wochenende, damit sie untertags bei ihren Kindern sein konnte. So schön das Gründen einer Familie ist, so herausfordernd ist es, sie mit Haushalt, Terminen und dem eigenen Beruf unter einen Hut zu bringen. Da kommt es auch zu besonders fordernden Situationen. „Ich war fix und fertig – körperlich. Ich habe gar nicht geschlafen. Das war bestimmt die schwierigste Zeit für uns als Familie“, beschreibt Sara.
Unterstützung in allen Anmeldephasen
Ihre jüngere Tochter wird im Dezember zwei Jahre alt. Seit Mitte September dieses Jahres hat sie nun einen Platz in der Kinderkrippe in ihrer Heimatgemeinde. Mit FRIDA hat Sara einen passenden Platz für ihre Tochter gefunden. Bei der Anmeldung unterstützt haben sie vor allem auch die KoordinatorInnen des Landes: „Der Anmeldeprozess war neu und ich wollte wissen, wie der aktuelle Stand der Anmeldung ist und ob ich mit einem Betreuungsplatz im Herbst rechnen kann. Mit FRIDA war das alles sehr transparent. Ich habe einfach bei der Koordinationsstelle nachgefragt und sie konnten mir sofort weiterhelfen.“ Die Übermittlung einer ausständigen Arbeitsbestätigung war ausschlaggebend für die gesetzliche Reihung. Durch die Berufstätigkeit beider Eltern bestand ein großer Bedarf an einer Betreuung. „Die Koordinationsstelle hat mich gleich informiert und nach kurzer Zeit haben wir einen Platz in der Kinderkrippe erhalten.“Einfacher Überblick über Angebot und Anmeldung
Auch den Bedarf an einem Platz in einem Hort für die ältere Tochter hat Sara über FRIDA angegeben. „Mit FRIDA hat man einfach einen besseren Überblick über das Angebot und die Anmeldung ist unkompliziert. Man muss den voraussichtlichen Betreuungsbedarf bereits sehr früh angeben und da den Überblick zu behalten, ob und wie viele Tage man das Kind angemeldet hat, mit oder ohne Mittagessen und wie die Ferienbetreuung in der Einrichtung abgedeckt ist – das ist schwierig. Bei FRIDA kann man sich jederzeit digital anmelden und nachschauen. Das ist eine echte Erleichterung.“Beste Betreuung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Mit dem Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes sollen Familien in Tirol echte Wahlfreiheit haben – so das Ziel der Tiroler Landesregierung. Im Fall von Sara hat sich durch die neue Vorgehensweise jedenfalls vieles geändert: Sara arbeitet oft weit über 40 Stunden in der Woche. Und auch ihr Mann ist in Vollzeit beschäftigt. Beide stammen ursprünglich aus Italien, ihre Eltern leben noch dort. „Ohne unser soziales Netz aus Freundinnen und Freunden hier in Tirol wäre die Kinderbetreuung bisher ein Ding der Unmöglichkeit gewesen“, erzählt Sara. Dass die Kinderkrippe eine Option für Kinder unter drei Jahren ist, wusste Sara. Die Entscheidung dafür fiel ihr aber nicht leicht. „Als Mama hat man oft auch ein schlechtes Gewissen. Aber im Nachhinein war es die beste Entscheidung, die wir gemeinsam als Familie getroffen haben“, sagt Sara. Sie weiß, dass ihre Kinder gut betreut werden, und sie genießt die Zeit, die sie gemeinsam mit ihrer Familie verbringt, dann ganz besonders. Das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ermöglichte es Sara, ihr eigenes kleines Unternehmen weiter aufzubauen. „Ich bin wirklich dankbar, dass es eine so gute und verlässliche Betreuung und Unterstützung in Tirol gibt. Ich weiß, dass es meinen Töchtern in der Krippe und im Hort sehr gut geht. Das ist das Wichtigste für mich als Mama: Mit dem Wissen, dass meine Kinder gut aufgehoben sind, kann ich beruhigt meiner Arbeit nachgehen.“Das gesamte Gespräch mit Sara finden Sie hier: www.youtube.com/unserlandtirol